Waidgerechtigkeit und Schwarzpulver / Vorderladerbüchse?

Jagd mit Schwarzpulverwaffen und Waidgerechtigkeit – das ist kein Widerspruch.

 

John Taylor, geb. 1904, einer der letzten Elfenbeinjäger, schoss mehr als

1000 Elefanten, meist mit der Schwarzpulverbüchse.

In seinem Erlebnisroman „PONDORO – Last of the Ivory Hunters“, ISBN/ASIN 1571571647, schreibt Taylor dazu  unter 1/5 auf  S.76:

„…Men with their modern breech-loaders and repeaters are all too much inclines to sneer at the muzzle-loader. But a good muzzle-loader, properly handled, is a very deadly and effective weapon – provided its limitations are fully realized.“.

 

Bis zum Verbot der Jagd mit Vorderladerwaffen zum Beispiel in RLP ( § 23 Abs. 1 Nr. 4 d LJG RLP) führten Mandanten Schwarzpulver-Vorderlader auf waidgerechte Entfernungen auf Rot u. Rehwild.

 

Durch gesetzl. Auflagen gezwungen stehen inzwischen nicht viele Schießanlagen zum Vorderladerschießen zur Verfügung.

 

Ohne Mitgliedschaft in einem Verein wird es häufig schwierig, bezüglich des Umgangs mit Schwarzpulver ein Bedürfnis nachzuweisen. Und dann wird der Antrag auf Umgang mit Schwarzpulver abgelehnt; § 27 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 SprengG.

 

Dennoch möchten unsere Mandant auf die Ausübung des Schießsportes aber auch der Jagd mit ihren hochwertigen Vorderladern nicht gänzlich verzichten.

 

Die Jagd auf Schalenwild ist mit dieser Büchse weltweit fast überall erlaubt.

 

Im Ausland werden solche Jagden speziell mit Schwarzpulverbüchsen angeboten. Im Ausland ist die Jagd mit diesen Büchsen noch weit verbreitet. So zum Beispiel auch in Namibia.

Dazu verweisen wir auf den Aufsatz:in Kopie anbei und unter :

http://jagdwaffennetzwerk.blogspot.de/2012/01/jagd-mit-schwarzpulverwaffen-viel.html

 

Über laufende Verfahren berichten wir weiter.